Hausbau – am Anfang steht die Planung

Ehe man sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen kann, muss vieles geplant und organisiert werden: Von der Suche nach einem passenden Grundstück über die Finanzierung bis hin zur Gestaltung des Hauses ist der Weg bis zum Eigenheim lang. Wir zeigen, worauf es zu achten gilt, damit keine Fehler passieren.

Die Suche nach dem richtigen Grundstück

Sich für ein Grundstück zu entscheiden, ist oft nicht einfach: Zum Einen muss der Bauplatz mit den persönlichen Vorstellungen, unter anderem von der örtlichen Infrastruktur, übereinstimmen, zum anderen sollte das Bauland auch ins Budget passen. In Regionen mit hoher Nachfrage dauert es oft mehrere Monate oder sogar Jahre, bis man ein passendes Grundstück gefunden hat. Oft verkaufen auch Städte Bauland, auf das man sich bewerben muss. In diesem Fall bekommt man ein Grundstück zugeteilt, das man dann erwerben kann.

Die Finanzierung – der wichtigste Aspekt beim Hausbau

Das Allerwichtigste beim Bau eines Hauses ist eine solide Finanzierung. Diese setzt sich grundsätzlich aus drei Bestandteilen zusammen: Zunächst muss genügend Eigenkapital vorhanden sein, um überhaupt einen Baukredit zu erhalten. Als Faustregel gilt, dass mindestens 20 % der Baukosten durch vorhandenes Eigenkapital gedeckt werden sollten. Die zweite Säule stellen staatliche Fördergelder wie zum Beispiel von der KfW-Bank, dar. Sie können eine erhebliche finanzielle Stütze sein, da der Staat seit einigen Jahren Niedrigenergiehäuser und regenerative Energien fördert. Der dritte Bestandteil sind Kredite von einer Bank oder Bausparkasse – diese müssen so geplant werden, dass die Raten monatlich sicher abbezahlt werden können. Deshalb sollte im Vorfeld eine exakte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben des Bauherren erfolgen, um realistisch einschätzen zu können, wie hoch die Kreditsumme maximal sein darf.

Die Planung des Eigenheims – Schritt für Schritt zum Traumhaus

Sobald die Finanzierung des Eigenheims in trockenen Tüchern ist und die Bank einen Kredit gewährt hat, haben Bauherren bei der Gestaltung und Planung ihres Eigenheims freie Hand. Erlaubt ist alles, was im eigenen Budget ist. Hier kann es unter Umständen sinnvoll sein, einen digitalen 3D-Hausplaner (https://hausdesigner3d.com) zu nutzen. Mit diesem lassen sich realistische Skizzen anfertigen und man kann sich besser vorstellen, wie das Haus und seine Einrichtung später aussehen sollen. Ein wichtiger Punkt: Bedenken Sie stets, dass zu den reinen Baukosten immer noch viele unerwartete Nebenkosten kommen werden. Immer wieder entstehen während der Bauphase kleinere oder größere Rechnungen. Daher sollte unbedingt ein finanzieller Puffer eingeplant werden, um sich nicht etwa finanziell zu übernehmen.

Baut man mit einem Bauträger, hält sich der Umfang der Hausplanung in Grenzen, denn hier sind die groben Elemente bereits festgelegt. Entscheidet man sich dagegen über einen Architekten, dann gestaltet sich die Planung natürlich umfassender und jede Einzelheit muss ausgesucht werden – sei es die Dachform oder die Größe der Giebel.

Der Bau – wenn der Plan zur Realität wird

Die finale und wichtigste Phase ist der eigentliche Bau: Die Grundmauern werden gelegt und die Planung wird in die Tat umgesetzt. Sämtliche Aufgaben, die direkt mit der Baustelle in Verbindung stehen, werden für gewöhnlich vom Bauunternehmen oder vom Architekten übernommen. Der Bauherr sollte allerdings die Baustelle selbst regelmäßig besuchen und sich vergewissern, dass die Arbeiten korrekt ausgeführt werden.

Wie lange die Bauphase tatsächlich dauert, hängt von der Bauweise des Hauses ab. Muss das Grundstück erst noch entsprechend vorbereitet und geebnet werden, dauert natürlich alles etwas länger. Während Fertighäuser bereits nach wenigen Tagen schlüsselfertig gebaut sind, nimmt die Errichtung eines Massivhauses deutlich mehr Zeit in Anspruch: Hier sollte man mit mindestens vier bis sechs Monaten rechnen, bis man einziehen kann.

Abschließend bleibt zu sagen: Ganz egal, in welchem Baustil und in welcher Größe man sein Haus bauen möchte – ohne eine gute Planung funktioniert nichts. Bauherren sollten am meisten Zeit in eine realistische und ins Budget passende Finanzierung investieren – erst danach kann man seiner Kreativität im Rahmen der Möglichkeiten freien Lauf lassen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.