Home Office – das Büro zu Hause einrichten

Morgens noch ein wenig länger im Bett liegen bleiben, weil man sich den Weg zur Arbeit spart. Auf Staus oder lange Fahrten mit dem Bus oder der Bahn dankbar verzichten und dabei noch Geld für Kraftstoff und Tickets sparen. Die Arbeit flexibel gestalten und sie dabei mit der Familie besser unter einen Hut bekommen. Und das Beste: Man macht Feierabend und ist direkt schon im gemütlichen Zuhause. Sämtliche Vorstellungen lassen sich unter dem Begriff des Home Office zusammenfassen und stellen für viele Berufstätige das perfekte Arbeitsleben dar. Damit die Arbeit aber erfolgreich und tatsächlich so entspannt ablaufen kann, sollte man sich sein Büro zu Hause effizient einrichten.

Was gehört zur Ausstattung eines Home-Office?

Die Software

Angestellte, welche einen Firmenlaptop besitzen und damit von zu Hause aus arbeiten, benötigen in der Regel keine separate Software, als jene, welche standardmäßig installiert ist. Ebenso ein VPN-Zugriff macht keine zusätzliche Software notwendig, weil man in diesem Fall via Internet auf notwendige Daten zugreifen kann. Grafiker sind auf spezielle Grafikprogramme, Texter auf Texterstellungs- oder Designer auf Zeichenprogramme angewiesen, das gestaltet sich je nach Berufsgruppe sehr individuell. Selbstständige brauchen zum einen eine Buchhaltungssoftware, mit der sie Angebote und Rechnungen schreiben sowie Aufträge bearbeiten können. Wer selbstständig ist und Mitarbeiter angestellt hat, braucht zum anderen eine Lohnabrechnungssoftware, weil er gemäß §108 Gewerbeordnung (GewO) dazu verpflichtet ist, Angestellten regelmäßig eine Verdienstabrechnung auszustellen. Eine solche muss Auskünfte über das Brutto- und Netto-Einkommen sowie die Höhe der Zahlungen an das Finanzamt und die Sozialversicherungsträger enthalten. Mit speziellen Software-Lösungen von Lexware lässt sich die Lohnabrechnung unkompliziert und den rechtlichen Anforderungen entsprechend abwickeln. Neben Programmen für die Erledigung einzelner Aufgabenbereiche gibt es  Komplettlösungen, mit welchen sich von der Buchhaltung über die Bearbeitung von Aufträgen bis hin zur Lohn- und Gehaltsabrechnung alles erledigen lässt.

Der ergonomische Arbeitsplatz

Laptop Computer mit leerem schwarzen Monitor auf Schreibtisch im Arbeitszimmer

Über eine ergonomische Ausführung im Home Office sollten insbesondere der Schreibtisch, der Stuhl sowie die Tastatur verfügen.

 

  • Der Schreibtisch: Bei der Auswahl des passenden Schreibtisches kommt es darauf an, dass die Tischplatte groß genug ist, um dort alle wichtigen technischen Geräte (Bildschirm, Tastatur, Telefon, Lampe) aber auch benötigte Unterlagen abzulegen. Experten empfehlen Maße von mindestens 80 cm Tiefe und 60 cm Breite. Des Weiteren sollte die Platte in der Höhe verstellbar sein, um sie individuell auf die Körpergröße anpassen zu können. An den Werten der folgenden Tabelle kann man sich orientieren:

 

 

Körpergröße

 

 

Höhe der Tischplatte

1,60 m 67 bis 69 cm
1,70 m 73 bis 75 cm
1,80 m 78 bis 80 cm
1,90 m 82 bis 84 cm

 

  • Der Stuhl: Ein ergonomisch geformter Bürostuhl beugt Rückenschmerzen und Verspannungen in der Hals-Nackengegend vor. Darauf sollte man insbesondere Wert legen, wenn man mehrere Stunden am Tag im Sitzen arbeitet. Ebenso der Stuhl sollte höhenverstellbar sein und sich damit auf die Körpergröße und die Höhe der Tischplatte anpassen lassen. Optimal ist es, wenn beim Sitzen ein 90°-Winkel zwischen den Ober- und Unterschenkeln entsteht. Wer Probleme mit Rückenleiden hat, der sollte speziell auf eine sogenannte Lordosenstütze setzen. Eine solche unterstützt die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach vorn (Lordose) und beugt damit effektiv Haltungsfehlern und daraus resultierenden Schmerzen vor.
  • Die Tastatur: Ergonomisch geformte Tastaturen sind nach oben gewölbt. Das verhindert ein Abknicken des Handgelenkes während des Schreibvorganges, entlastet die Muskeln und stärkt die Durchblutung.

Die Beleuchtung

Generell empfiehlt sich für die Büro-Arbeit immer ein ausreichender Einfall von Tageslicht. Ist dieses nicht hinreichend, sollte man zusätzlich ein angenehm warm-weißes Deckenlicht wählen. Den Schreibtisch kann man mit einer separaten Lichtquelle bestücken, um punktuell zu beleuchten. A und O ist, dass weder die Sonne noch die künstliche Lichtquelle direkt den Bildschirm oder die Unterlagen beleuchten. Dadurch würde ein extremer Kontrast entstehen, welcher die Augen recht schnell zur Ermüdung bringt.

Ordnung durch Regal und Schränke

Um auf der Arbeitsfläche Ordnung halten zu können, bietet es sich an, Regale und Schränke aufzustellen, um nicht benötigte Unterlagen zur Seite räumen zu können. Ein offenes Regal neben dem Schreibtisch ermöglicht es, Dokumente ordentlich zu sortieren, sie aber trotzdem griffbereit zu haben. In geschlossenen Schränken lassen sich Aktenordner und andere Utensilien verschließen. Das sorgt optisch für ein aufgeräumtes Zimmer und sortiert auch die Gedanken, was ein konzentriertes Arbeiten im eigenen Zuhause fördert und die angenehmen Vorstellungen vom Home-Office zur Realität werden lässt.

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