Herbstarbeiten im Garten

Auch wenn es schwer fällt, bei schönem Spätsommerwetter an die kalte Jahreszeit zu denken, die Zeit, wo einem der kalte Wind um die Ohren bläst, kommt bestimmt. Also stehen im Garten einige Arbeiten an, die unbedingt erledigt werden müssen, damit der Garten gut durch den Winter kommt und gut auf das Frühjahr vorbereitet wird. Doch was gehört dazu?

Hecken und Bäume schneiden

Bei verschiedenen Gehölzen wie Sträuchern und Obstbäumen sollten Gartenfans kranke und abgestorbene Äste und Zweige schneiden. Auch zu lang gewachsene Äste sollen geschnitten werden. Das Wachstum im nächsten Jahr wird dadurch angeregt. Bei Hecken gehören ebenfalls die dürren oder kranken Zweige weg geschnitten. Außerdem ist der Herbstschnitt gut, damit die Form der Hecke erhalten bleibt und sie nicht zu groß und wuchtig wächst. Allerdings darf beispielsweise eine Forsythie oder eine Weigelie nicht jetzt geschnitten werden. Hier würden Sie die Blütenansätze wegschneiden.

Wohin mit dem Laub?

Die schönen, bunten Blätter machen jede Menge Arbeit. Beim ersten Frost fallen meist auch die letzten Blätter von den Bäumen. Einen Teil davon können Sie als natürlichen Frostschutz auf den Beeten verteilen. Beim Verrotten bildet sich Humus.

Der Rasen sollte aber unbedingt von den Blättern freigehalten werden. Das Gras würde darunter faulen, der Rasen kann nicht atmen, und im Frühling wären braune Stellen im Rasen die Folge. Die immer beliebter werdenden Laubbläser sind zwar praktisch, sie beseitigen aber auch alle kleinen Lebewesen, die Ihrem Rasen gut tun. Die Arbeit mit dem Rechen zahlt sich daher aus. Aber auch mit dem Rasenmäher kann das Laub beseitigt werden. Es ist am besten, die höchste Mähstufe zu wählen und das im Graskorb gesammelte Laub zum Kompost zu geben.

Was passiert mit den Stauden?

Die mehrjährigen Stauden zeigen, wann die oberirdischen Teile der Pflanze abgeschnitten werden sollen. Sie zeigen eine Gelbfärbung, verlieren Blätter, sie ziehen sich zurück, um in den Wurzeln Kraft für das nächste Jahr zu sammeln. Als Winterschutz kann Reisig über das Staudenbeet gelegt werden.

Frühlingsblüte jetzt vorbereiten
Damit es im Frühling in allen Farben blüht, müssen jetzt Blumenzwiebel von Krokus, Narzisse, Tulpe und Co in die Erde. Sie brauchen die Kälte, um auszutreiben und den meist noch kahlen Garten im Frühling zu beleben. Auch für die Bienen sind diese ersten Blüten sehr wichtig.

Wie kommen Kübelpflanzen gut über den Winter?

Verschiedene Pflanzen in großen Töpfen werden auch im Garten immer beliebter. Nicht alle sind winterhart und würden draußen überleben. Wenn sie nicht zu groß sind, werden sie am besten herein geholt. Je nach Art der Pflanze, die im Haus überwintern soll, bieten sich ein kühler, dunkler Keller, eine Garage oder auch das helle Stiegenhaus an. Kübelpflanzen, die so groß und schwer sind, dass sie nicht ins Haus gebracht werden können, müssen draußen so gut als möglich versorgt werden.

Die Töpfe sollten auf eine Styroporplatte gestellt werden, damit sie von unten her vor Frost geschützt sind. Für die Töpfe gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie sie Winterschutz bekommen können. Es gibt Jutesäcke, in die die Pflanzen gestellt werden können. Darunter kann Noppenfolie oder Laub als weiterer Schutz verwendet werden. Die Kronen der Pflanzen werden durch Vlies geschützt. Der Stamm wird durch Reisig geschützt, das herum gelegt wird. So kommen hoffentlich auch empfindliche Pflanzen gut durch den Winter.

Gartengeräte

Nicht zuletzt tut auch den Gartengeräten ein bisschen Pflege gut, damit sie im nächsten Jahr wieder gut in Schuss sind. Sie sollten auf keinen Fall draußen bleiben, sondern gut gereinigt den Winter in der Gartenhütte, im Keller oder der Garage verbringen.

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