Welche Materialien sind die besten für Gartenmöbel?

Sind Sie auf der Suche nach neuen Gartenmöbeln? Dann sollten Sie sich vor dem Kauf über unterschiedliche Materialien informieren. Metall, Rattan und Holz besitzen nämlich jeweils Vor- als auch Nachteile.

Gartenmöbel aus Metall

Sie lieben den Romantik-Look oder wollen mit Ihren Gartenmöbeln moderne Highlights setzen? Beides ist mit Gartenmöbeln aus Metall möglich, es kommt nur auf die Art des Metalls und den Baustil der Möbel an. Geschwungen und verschnörkelt geht es im Rosengarten zu. Wie in alten Zeiten bestehen die passenden Möbel aus schwerem Eisen. Sie dürfen ruhig etwas Rost ansetzen, um antik auszusehen. Legen Sie auf die Sitzmöbel zum Schutz Ihrer Kleidung Kissen, damit sitzen Sie zudem weicher. Sofern Sie Ihre Eisenmöbel lieber vor Rost schützen wollen, ist das kein Problem. Streichen Sie sie mit einem Metalllack in Ihrer Lieblingsfarbe und frischen Sie diesen regelmäßig auf. Zum modernen Gartenstil hingegen passen gerade Linien und klare Formen. Da Sie im Beruf und bei der Hausarbeit genug gestresst sind, achten Sie beim Kauf der Möbel darauf, dass das Metall nicht rostet. Dann brauchen Sie es nicht streichen. Wählen Sie Edelstahl oder Aluminium, das außerdem leicht ist. Diese Eigenschaft ist wichtig, wenn Sie Ihren Gartenmöbeln gelegentlich einen neuen Platz zuweisen wollen, ohne aus dem Umstellen einen Kraftakt zu machen. Im Vergleich zu Gartenmöbeln aus Eisen sind diejenigen aus Edelstahl und Aluminium in der Anschaffung teurer, dafür überzeugen sie durch ihre Langlebigkeit. Flecken beseitigen Sie von Metallgartenmöbeln mit dem feuchten beziehungsweise trockenen Tuch und gegebenenfalls einer Edelstahlpolitur.

Gartenmöbel aus Rattan

Kaum ein Material wirkt so natürlich wie Rattan. Es ist außerdem leicht und zeitlos. Leider wird Rattan mit der Zeit durch Wind-, Sonnen- und Regeneinflüsse sowie durch Frost brüchig, wenn Sie die Gartenmöbel ganzjährig im Außenbereich stehen lassen. Entscheiden Sie sich alternativ für ein synthetisches Geflecht, das dem natürlichen Material sehr ähnlich sieht. Es handelt sich um Polyrattan. Die leichten Stränge aus einem äußerst robusten Kunststoff werden bei hochwertigen Gartenmöbeln aus Polyrattan mit der Hand verflochten. Deswegen müssen Sie unter Umständen einen stolzen Preis für sie investieren. Falls die Möbel einmal verschmutzen, wischen Sie diese mit einem in Spülwasser getränkten Tuch feucht ab. Ein- bis zweimal jährlich können Sie eine Generalreinigung vornehmen, indem Sie die Rillen mit der weichen Bürste von Schmutz befreien.

Gartenmöbel aus Holz

Aus einem Bauerngarten sind Gartenmöbel aus Holz nicht wegzudenken. Auch zum ländlichen Stil des englischen Cottage Gardens harmonieren sie. Holz ist sozusagen der Klassiker unter den Materialien für Gartenmöbel. Es wurde schon vor Generationen zur Herstellung von Tischen und Stühlen und auch für rustikale Gartenbänke verwendet. Empfehlenswert sind für den Außenbereich Harthölzer wie Teak, Eukalyptus und Akazie, wobei es sich bei Letzterem im eigentlichen Sinne um das Holz der Robinie handelt. Alle Harthölzer sind witterungsbeständig. Im Gegensatz zu Weichhölzern wie Kiefer und Fichte müssen sie nicht jedes Jahr gestrichen zu werden, um gegen Nässe, Pilze und Schädlinge geschützt zu sein. Das liegt daran, dass sie von Natur aus besondere Harze und Öle enthalten. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass Ihre Gartenmöbel im Laufe der Zeit eine Patina ansetzen, dann brauchen Sie sie nicht behandeln. Ansonsten ölen Sie sie einmal jährlich, am besten im Frühjahr, damit sie mit einem frischen Aussehen in die neue Gartensaison starten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.