Eine Gastherme für Warmwasser und Heizung

Eine Gastherme für Warmwasser und Heizung

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Gastherme

Oftmals kommen bei dem Begriff Gastherme, erhebliche Verwirrungen bei vielen auf. Da bei einer Gastherme, von einer Brennwerttherme aber auch von Gasdurchlauferhitzern oder Gasetagenheizung gesprochen wird. Denn das Problem von diesem Begriff Gastherme, ergibt kein eindeutiger definierter Fachterminus, sondern es hat sich inzwischen eingebürgert, dass der Begriff Gastherme wandhängende Geräte zusammenfasst. Dies können sowohl Geräte sein, die zur Warmwasserbereitung und als Heizkessel benutzt werden – diese Geräte heißen Kombithermen. Der große Vorteil von einer Gastherme beziehungsweise Kombitherme besteht darin das diese kompakt, relativ preiswert, leicht und zudem lässt sie sich innerhalb der Wohnräume oder ganz einfach auf dem Dachboden montieren.

Und hier alle Vor- und Nachteile im Überblick einer Gastherme

Die Vorteile:

  • Sehr hohe Energieausbeute
  • Ausgereifte zuverlässige Technik und umweltfreundliche Verbrennung.
  • Sehr guter Wirkungsgrade und eine freie Platzwahl.
  • Problemlose Versorgung und kein Tank ist notwendig.
  • Günstige Anschaffungskosten sowie Kombinationsmöglichkeiten mit erneuerbaren Energien.

Außerdem kann eine Gastherme sowohl Warmwasser und Heizungswasser erhitzen und kann mit einer Heizungsanlage kombiniert werden. Darüber hinaus hat eine Gastherme im Gegensatz zu einem Gasheizkessel keinen Wasserspeicher und weder einen separaten noch einen integrierten Speicher. Denn eine Gastherme bereitet als Durchlauferhitzer warmes Wasser und setzt damit die Heizung in Betrieb. Des Weiteren erhitzt eine Gastherme im Unterschied zu Boilern immer nur dann Wasser – wenn es benötigt wird. Somit ist kein Speicher für Warmwasser vorhanden, der immer beheizt werden muss – und dies spart auch Energie. Zudem wird praktisch das Wasser immer frisch zubereitet und somit ist das Legionellenrisiko geringer. Moderne Gasthermen passen ihre Leistungen außerdem immer dem aktuellen Bedarf an, aber bei frostigen Temperaturen erhöhen sich die Leistungen einer modernen Gastherme.

Die Nachteile:

  • Ein Gasanschluss ist notwendig und die Gaspreise könnten steigen.
  • Gas ist ein fossiler Brennstoff und ist abhängig vom Ausland.

Ein weiterer Nachteil einer Gastherme ist die wartungsaufwendig, denn schon aus Sicherheitsgründen ist es Pflicht, dass eine Gastherme regelmäßig von einem Fachmann überprüft wird. Nur so wird auch die Gefahr für unbemerkten Gasaustritt minimiert.

Wann lohnt sich überhaupt eine Gastherme?

Eine der wichtigsten Grundvoraussetzung ist ein Gasanschluss sowie ein möglicher Abgasabzug. Eine Gastherme lohnt sich immer, wenn diese nahe an der Entnahmestelle angebracht werden kann. Der Einbau ist grundsätzlich möglich, wenn das Haus ein Schornstein besitzt und zudem an das Erdgasnetz angeschlossen ist. Gastherme

Neben Brauchwasser können moderne Gasthermen auch Heizungswasser erhitzen und arbeiten so als vollwertige Heizung. Und diese Art von Gasthermen bezeichnet man als Kombithermen. Diese Kombithermen sind mit einer modernen Brennwerttechnik ausgestattet und gewinnt im Vergleich zu älteren Modellen noch zusätzlich Energie, aus anfallenden Abgasen – und so werden noch Heizkosten gespart.

Natürlich ist es auch wichtig, dass sich eine Gastherme lohnt, verschiedene Fachbetriebe zu vergleichen und sich mehrere Angebote einzuholen.

© Oleksandr Delyk – Fotolia.com

 

 

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