Heizkosten sparen

Die Heizung ist der aller größte Energieverbraucher im Haushalt

Laut des statischen Bundesamts entfielen 2014 über 82 Prozent des gesamten Verbrauchs von Privathauhalten auf Warmwasser und Raumwärme und dementsprechend lukrativ wirken sich die Einsparungen aus. Denn abhängig davon, wie effektiv, die noch bestehende Heizungsanlage arbeitet, bietet ein Heizungsaustausch ein sehr hohes Sparpotenzial. Denn mit einer Erneuerung einer veralteten Heizungsanlage lässt sich der Energieverbrauch um 15 Prozent im Schnitt reduzieren.

Einige unter ihnen fragen sich jetzt, welches Heizsystem ist am günstigsten und am besten? Leider gibt es nicht die perfekte Heizung, aber welche Heizung für Sie infrage kommt, hängt immer von dem Immobilientyp, verfügbarer Platz und von der persönlichen Präferenz von Ihnen ab. Und deshalb hier die drei Heizsysteme beschrieben, sodass Sie sich ein Bild machen können – was für Sie eventuell infrage kommt.

Mit einer Pelletheizung heizen Sie günstig CO2-neutral

Anders als Gas und Öl verbrennen Pellets das CO-neutral und beim Verfeuern wird nur so viel klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt, wie das Holz bevor es zu Pellets verarbeitet wird, gespeichert hat. Außerdem sind Pellets vom Preis verhältnismäßig günstig und trotz, der steigenden Nachfrage erweisen sich Pellets in den letzten Jahren ziemlich preisstabil.

Holzpellets

Aber hingegen ist der Anschaffungspreis einer Pelletheizung vergleichbar gegenüber einer Ölheizung sehr hoch und die meisten Anlagen kosten mehrere Tausend Euro. Noch größer ist der Preisunterschied zu Gasheizungen, die ohne jeglichen Brennstofftank auskommen. Neben den Anschaffungskosten kann auch der Platzbedarf eine Pelletheizung zu Problemen führen, denn für die gleiche Heizleistung muss das Volumen des Brennstofflagers fast doppelt so große sein, wie bei einer Ölheizung. Selbst Häuser mit einem großen Keller reicht der vorhandene Platz nicht aus, zwar lässt sich ein Pelletstank im Boden versenken, zum Beispiel unter der Ausfahrt, jedoch ist diese Baumaßnahme erheblich und ist auch mit Kosten verbunden.

Langlebig und effizient, ist eine Ölheizung

Eine moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik zählt zu den effizientesten Heiztechniken überhaupt. Denn Anlagen mit einer Brennwerttechnik führen die Wärmeenergie in den Abgasen wieder zurück in den Heizkreislauf, bevor diese wieder, durch den Schornstein nach draußen abziehen. Ist daher Ihr Brennkessel optimal eingestellt, lässt sich mit einer Ölheizung der Energieverbrauch über 10 Prozent reduzieren. Ölheizung

Aber Heizöl unterliegt erheblichen Preisschwankungen und so können sich die Preise verdoppeln oder auch halbieren. Sehr oft sind daher die Preise für Öl am Ende der Heizperiode wegen der geringen Nachfrage besonders niedrig. Daher ist es wichtig, wenn Sie sich für eine moderne Ölheizung entscheiden, die aktuelle Preisentwicklung von Öl im Blick zu behalten.

Am beliebtesten sind die Gasheizungen

Noch immer wird bei vielen Neubauten eine Gasheizung installiert, denn diese benötigt wenig Platz. Und wenn im Keller wenig Platz ist, kann trotzdem eine Gasheizung ihren Platz finden. Ausgerüstet mit einer modernen Brennwerttechnik arbeitet die Gasheizung effizient, und bei der Anschaffung gegenüber von den anderen Heizsystemen ist der Anschaffungspreis einer Gasheizung preisgünstig. Zwar liegt ein Gasbrennkessel preislich gesehen im gleichen Niveau, wie ein Brennkessel für eine Ölheizung – jedoch fallen bei Gas keine Kosten an, für einen Tank.

Gasheizung

Da Gas schon eine geringere Konzentration hat, müssen Sie bei einer Gasheizung Ihr Augenmerk auf den Sicherheitsaspekt achten. Daher muss ein Fachmann einmal im Jahr alle Gasgeräte kontrollieren, und wenn es nötig ist, muss eine Gasheizung gewartet werden. Zudem müssen die Gasleitungen alle 12 Jahre fachmännisch inspiziert werden.

Sie als Verbraucher sollten bei einem Vergleich der Heizungsarten auch nicht die Solarthermie und Wärmepumpen nicht vergessen. Wärmepumpen sind zwar bei der Anschaffung teuer, dafür aber sehr effizient. Und eine Öl- oder Gasheizung können Sie mit einer Solarthermieanlage kombinieren.

 

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