Alles was Sie wissen müssen bei einer Innenraumsanierumg mit Klimaplatten

Feuchte Räume neigen zu Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden und ist nicht nur optisch ein Problem, sondern ist auch extrem gesundheitsgefährdend. Wenn Ihre Wände befallen sind, ist eine Innenraumsanierung mit der Verwendung von Klimaplatten die optimale Lösung. Natürlich muss im Anschluss weiterhin auf gute Belüftung geachtet werden.

Wobei handelt es sich um Klimaplatten?

Diese bestehen überwiegend aus dem mineralischen Baustoff Kalziumsilikat und somit werden diese speziellen Platten auch Calciumsilikat- oder Kalziumsilikatplatten genannt. Durch die Verwendung dieser Platten bei der Verkleidung von Decken und Wänden können diese gezielt Schimmelbildung vorbeugen. Selbst wenn ein Raum mit Schimmel befallen ist, können Sie mithilfe der Calciumsilikatplatte den befallenen Raum effektiv und nachhaltig sanieren und für ein angenehmes Raumklima sorgen.

Und hier noch weitere gute Eigenschaften, die Klimaplatten aufweisen:

– wirken wärmedämmend.

– Diese Platten sind nicht brennbar und außerdem druckfest und formstabil.

– Calciumsilikatplatten sind alkalisch und diffusionsoffen.

– Kalziumsilikatplatten nehmen die Feuchtigkeit auf und verpuffen die Feuchtigkeit und geben diese wieder ab.

Kampf dem Schimmel
Kampf dem Schimmel

Wegen ihrer guten Materialeigenschaften werden diese Platten auch als Innendämmung von Außenwänden sowie  für den Gebäudebrandschutz eingesetzt. Klimaplatten in allen Varianten finden Sie zum Beispiel bei klimaplatten-shop.de. Dieser spezielle Fachshop bietet auch Renovierungspakete für eine unkomplizierte und schnelle Schimmelsanierung.

Wie verlegen Sie Kalziumsilikatplatten richtig

Bevor Sie mit der Sanierung mit Klimaplatten anfangen, müssen Sie den Untergrund mit einer Silikatgrundierung behandeln. Diese Grundierung muss circa sechs Stunden trocknen. Bei der Grundierung mit Silikat sollen Sie unbedingt Schutzkleidung und eine Schutzbrille tragen und Flächen, die nicht mit Klimaplatten saniert werden – müssen Sie gut abkleben.

Ist die Silikatgrundierung getrocknet, ziehen Sie mit einer 10-Millimeter-Zahnspachtel einen Silikatkleber vollflächig auf die Wand, wo Sie die Calciumsilikatplatten befestigen möchten. Die Platte sollten Sie auf der Rückseite mit einer gut verdünnten Silikatgrundierung oder mit feuchtem Wasser vorbehandeln werden, denn so haben Sie die Möglichkeit, Ihre Platten besser auf dem Silikatkleber hin und her schieben um diese zu positionieren. Achten Sie beim Verlegen der Platten unbedingt darauf, dass zwischen der Wand und der Decke keine Hohlräume entstehen. Sind alle Klimaplatten verlegt, bestreichen Sie diese dünn mit der verdünnten Silikatgrundierung, denn dadurch werden die Platten Wasser abweisend, ohne dass diese ihre Atmungsaktivitäten verlieren.

Die Stoßfugen der Klimaplatten werden mit einem Silikatkleber ausgespachtelt. Abschließend bietet es sich an, alles mit einer Kalk- oder Silikatfarbe zu streichen. Diese Farben sind atmungsaktiv und behindern somit die tolle Wirkung der Klimaplatten nicht. Bei Verwendung von Tapete sollten Sie eine Glasvliestapete verwenden.

Was tun wenn Schimmelbefall herrscht

sanierenBevor Sie Calciumsilikatplatten anbringen, müssen Sie selbstverständlich den Schimmel entfernen. Hier ist Vorsicht geboten! Schimmelpilzsporen  können sich durch die Luft ausbreiten, wenn sie zum Beispiel die Wand schleifen. Während dieser Arbeit sollten Sie auch Schutzkleidung und Mundschutz tragen. Wichtig ist, dass Sie als Erstes die alten Anstriche oder Tapeten entfernen. Gipshaltige Materialien müssen ebenfalls unbedingt beseitigt werden.

Sind Wände oder Decken nur oberflächig mit Schimmel befallen, können Sie diesen mit einem speziellen Schimmelentferner entfernen. Das Konzentrat wirkt nicht nur gegen Schimmelbefall, sondern auch gegen Moose, Viren, Algen, andere Pilze und  Bakterien. Ist der Befall tiefer gehend, muss die befallenen Stelle großflächig abschlagen  und neu verputzt werden. Im Anschluss der Arbeit können Sie mit dem Verlegen der Klimaplatten beginnen, insofern der neue Putz abgetrocknet ist. (Wichtig, da sonst Feuchtigkeit in der Wand verbleibt.)

 

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