Fliesen sind nach wie vor die Widerstandsfähigsten auf dem Boden

Was den Holzboden ruiniert, geht die Fliese nichts an. So ist es tatsächlich und das hat sich auch im Laufe der Zeit und Trends in Sachen Bodenbelag nicht geändert. Sie sind und bleiben die härtesten, widerstandsfähigsten und robustesten Vertreter für den Bodenbelag. Und das nicht nur für Innenbereiche. Selbst Frost und Kälte im Außenbereich kann der jeweiligen Fliese nichts anhaben. Wichtig ist, dass man bei der Wahl der passenden Fliesen nicht spart und auf gute Qualität achten. Ansonsten kann auch der Schuss nach hinten losgehen. Härtegrad, Oberflächenstruktur und Eignung müssen und sollten bei der Auswahl unbedingt berücksichtigt werden.

Ins Bad gehören Fliesen

Schon allein wegen der Hygiene und auch der Einfachheit des Säuberns: Ins Bad gehören grundsätzlich Fliesen auf den Boden. Der Härtegrad ist bei der Wahl der passenden Fliese hier eher sekundär und sollte nicht so schwer ins Gewicht fallen. Eher die Beschaffenheit der Oberfläche als solche. Da im Bad grundsätzlich Feuchtigkeit herrscht, sollte die Oberfläche der Fliese auf keinen Fall zu glatt sein. Ein leichtes, aufgerautes Muster der Fliese lässt den Boden nicht nur etwas aufgelockert aussehen, sondern verhindert auch eine starke Rutschgefahr, die bei glatten Oberflächen in Verbindung mit Feuchtigkeit sofort entsteht. Besonders bei großen Fliesen, die im länglichen Format sehr gerne genommen werden, wie Schieferfliesen in Grau und Schwarz. Diese müssen absolut rutschfest sein. Man sollte bei der Wahl der Fliese ebenfalls auf eine gute Qualität der Fliese achten. Schließlich soll sie in der Regel möglichst ein Leben lang halten und nicht schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden, wenn sie Sprünge in der Oberfläche aufzeigt, die Nässe und Feuchtigkeit durchlassen. Der Untergrund zum Fliesen im Bad sollte ebenfalls absolut gerade und eben sein. Nur kleine Unebenheiten im Untergrund lassen schnell mal eine Fliese brechen. Das ist ärgerlich und muss nicht sein.

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Die härtesten Fliesen für die Küche

In der Küche sollte man wirklich auf sehr hochwertige Qualität zurückgreifen und auch schon mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Küche ist der Raum, der über die Jahre tagtäglich am meisten betreten wird. Dementsprechend hoch ist auf die Belastung des jeweiligen Bodens. Wer hier auf Quantität statt Qualität setzt und sparen will, zieht garantiert den Kürzeren. Früher oder später rächt sich die Sparmaßnahmen und entpuppt sich als Fehler, der unter Umständen richtig ins Geld geht.

Denn sind einige Fliesen gebrochen, gesplittert, Kanten abgesprungen oder sogar die komplette Oberfläche an Brennpunkten wie am Küchentisch, vor dem Herd oder der Arbeitsplatte und Spüle, völlig dahin, gibt es nur noch eine Lösung: Ein neuer Boden muss her und das kann richtig teuer werden. Die Abtragung des bisherigen Fliesenbodens, die Begradigung des Unterbodens und das Verlegen der neuen Fliesen. Hinzu kommt, dass unter Umständen sogar ein neuer Estrich gegossen werden muss. Die Fliese in der Küche sollte einen hohen Härtegrad aufweisen und kalibriert sein. Steingutfliesen oder Terrakottafliesen sind sehr beliebt, sollten aber nicht zu dunkel oder bunt sein. Denn auch nach 20 Jahren und mehr muss der Boden noch immer gefallen.

Hier findet man sehr hochwertige Fliesen auf Anhieb und in den unterschiedlichsten Farben und Beschaffenheiten, für den Innen- und Außenbereich.

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Naturstein für die Terrasse

Für den Außenbereich gilt als oberstes Gebot, dass die Fliese absolut frostsicher ist. Am besten sucht man sich hier Fliesen aus, die kalibriert, rektifiziert und frostbeständig sind. Die Größe der einzelnen Fliese sollte hier nicht zu groß sein. Lieber auf kleinere Modelle zurückgreifen, denn desto kleiner die einzelne Fliese ist, desto unwahrscheinlicher ein Bruch. Auch hier am besten auf Natursteinfliesen zurückgreifen, die sind nicht nur sehr schön anzusehen, verändern nicht ihre Oberflächenstruktur, sondern sie sind auch rutschfest, was besonders im Außenbereich sehr wichtig sein kann.

 

© Marina Lohrbach-© jeepbabes -© Monkey Business-fotolia.com

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