Klinkerfassade

Klinkerfassaden dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern bieten auch andere Vorteile

Laut einiger Studien sind schlecht isolierte Häuser einer der Auslöser für den Klimawandel. Besonders ältere Häuser weisen sehr oft eine unzureichende Wärmedämmung auf. Neben der Konsequenz für die Umwelt – fühlen sich auch die Bewohner dieser Häuser nicht mehr wohl. Denn hohe Heizkosten, unnötige Wärmeverluste, aufsteigende Nässe oder kühle Räume, die in das Mauerwerk eindringen – beeinträchtigen die Lebensqualität und schlagen sogar auf die Gesundheit.

Und die optimale Lösung für diese vielen Probleme – ist einfacher, als viele es unter Ihnen denken. Denn moderne Isoliersysteme können Fassaden fundamentfrei ohne jegliche Erdarbeiten isoliert und verkleidet werden. Und das Zauberwort für dieses Isoliersystem, dass auch noch eine Fassade viele Jahre verschönert heißt – Klinker.

Klinker schützen das Haus vor Nässe, Kälte und Lärm sowie lassen sich diese ganz einfach, wenn Sie ein Profihandwerker sind oder von einem Fachmann schnell montieren. Die Klinkerfassaden Elemente sind zudem für jeden Haustyp geeignet und können außerdem ohne ein umfangreiches Werkzeug an die Hausfassade angebracht werden. Die Klinkerfertigecken sorgen für einen technisch und optisch nahtlosen Übergang und neben den isolierenden Eigenschaften verschönern Klinkersteine das Aussehen des Hauses und zudem sind diese auch Schmutz abweisend.

Klinkersysteme sind witterungsbeständig und wartungsarm

Klinker ist ein perfekter Baustoff für Fassaden und die gebrannten Steine sind unempfindlich gegen Umwelteinflüsse und Witterung. Außerdem sehen Klinkerfassaden nach vielen Jahren noch schön aus und sind nach mehr als einem Jahrhundert noch vollkommen intakt. Dies liegt vor allem an der Herstellung, denn Klinker werden bei circa 1.200 Grad in einem Tunnelofen gebrannt und durch diesen Prozess schließen sich die Poren des Ausgangsmaterials und die Zwischenräume werden aufgefüllt. Durch diese gute Eigenschaft von Klinkersystemen entstehen keine feuchte Innenwänden und damit auch keine Schimmelbildung. Und die kapillare Struktur sorgt dafür, dass Klinker kaum Wasser aufnehmen und Regennässe bleibt draußen.

Klinkersysteme

Außerdem gibt es Klinkersysteme in unterschiedlichen Farben und so weißt zum Beispiel der Torfbrandklinker meist auffällige Grüntöne auf. Oder der Greppiner Klinker, der ein besonders hart gebrannter Ziegelstein ist – fällt durch seinen Gelbton auf. Inzwischen gibt es heute nicht nur Klinkersystem im klassischen Rot, denn die Farbpallette reicht von Gelb- und Grüntönen über Orange und Violett bis Dunkelrot.

Somit überzeugen Klinkersysteme nicht nur durch ihre besondere Optik, sondern da die Dämmeigenschaften des Verbundsystems so gut sind, dass bei einer Sanierung der Fassade dies sogar förderfähig ist. Denn wird die Dämmung in der erforderlichen Stärke fachgerecht ausgeführt – unterstützt der Vaterstaat dieses Vorhaben.

Das Reinigen und das Imprägnieren von Klinkerfassaden

Man unterscheidet zwischen einer Säuberung mit Reinigungsmittel und einer Hochdruckreinigung. Mit einer Säuberung mit Reinigungsmittel wird mit einem Quast das Mittel einmassiert. Danach mit dem Hochdruckgerät abgestrahlt, aber das ablaufende Wasser mit einer Auffangschale in einen Behälter umleiten, da das Reinigungsmittel neutralisiert werden muss mit einer Zugabe von Kalk – sodass dies auch ordentlich entsorgt werden kann.

Eine Imprägnierung schützt das Klinkervormauerwerk gegen Nässe und beim Imprägnieren wird entweder im Roll-, Streich- oder Sprühverfahren eine transparente Flüssigkeit aufgetragen. Dieses silikonhaltige Mittel dringt in etwa einen Zentimeter tief ins Mauerwerk ein und verfestigt sich dort. Die Folge einer Imprägnierung einer Klinkerfassade ist, dass das Wasser abperlt und laut den Herstellerangaben soll eine Imprägnierung auch gegen Frostschäden und Moosbildung schützen. Außerdem soll das Mauerwerk nicht so schnell verschmutzen, da sich der im Regenwasser gelöste Staub sich nicht mehr absetzen kann.

 

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