Die Sicherheit kommt beim Eigenheim oft zu kurz

Immer wieder sieht man im Fernsehen, in Zeitungen oder im Internet Werbung für Sicherheitsüberprüfungen, Sicherheitssysteme und weitere Maßnahmen, die das Eigenheim vor Einbrechern schützen sollen. Oft wird dies damit abgetan, dass es einem selbst ja wohl nicht passieren wird. Zwar sind die Einbruchszahlen in den letzten Jahren rückläufig. Trotzdem sind sie immer noch auf einem Niveau, welches nachdenklich stimmen sollte. Deshalb möchten wir in diesem Artikel zeigen, wie Sie das Einbruchsrisiko für Ihr Haus deutlich verringern können.

Rüsten Sie nicht nur punktuell nach

Bereits in einem anderen Artikel haben wir Sie über das Thema Sicherheit bei der Haustür informiert. Doch das ist natürlich nicht der einzige Punkt an dem Sie ansetzen müssen. Einbrecher gehen stets den Weg des geringsten Widerstands. Das bedeutet also, dass sie bei einer stark aufgerüsteten Haustür einfach versuchen werden durch ein Fenster einzubrechen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ganzheitlich aufrüsten.

Geben Sie Einbrechern keinen Anlass für einen Einbruch

Wer beispielsweise ein von der Straße aus einsehbares Carport besitzt, der sollte hier keine Werkzeuge oder Gartengeräte liegen lassen. Durch so etwas werden Einbrecher oft angezogen.
Solche Dinge sollten Sie lieber in einer abschließbaren Garage oder zumindest in einem nicht einsehbaren Carport wie z.B. hier aufbewahren.

Wenn Sie in den Urlaub fahren, dann sollten Sie die Familie oder Freunde bitten, sich regelmäßig um Ihr Haus zu kümmern. Es ist ausreichend regelmäßig den Briefkasten zu leeren und sich im Haus zu zeigen, um Einbrecher abzuschrecken. Dabei sollten Sie nach Möglichkeit von einem festen Zeitplan absehen, denn wer jeden Tag von 13 bis 14 Uhr im Haus ist, der macht es Einbrechern natürlich sehr leicht.
Außerdem sollten Sie, wenn Sie beispielsweise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn verreisen, darüber nachdenken, ob Sie Ihr Auto auf dem hauseigenen Parkplatz stehen lassen. Denn auch so wird es für Einbrecher deutlich schwerer zu erkennen, ob das Haus bewohnt ist oder nicht.

Nutzen Sie einen Safe für Wertgegenstände

Natürlich bewahrt nicht jeder Mensch zahlreiche Wertgegenstände in den eigenen vier Wänden auf. Doch wenn Sie hochwertigen Schmuck oder eine größere Barreserve im Haus haben, dann sollten Sie über die Anschaffung eines Safes nachdenken. Da diese nur mit viel Aufwand und Lärm zu öffnen sind, ist das Risiko für Einbrecher meist zu hoch.
Als Alternative können Sie natürlich auch ein Schließfach bei einer Bank anmieten. Der geerbte Schmuck, der sowieso nur zu besonderen Anlässen getragen wird, ist genauso wie weitere Edelmetalle und Bargeld deutlich besser in einem Schließfach aufgehoben, als im Versteck in der Kommode oder im Schreibtisch.

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