Mehr Sicherheit für Ihre vier Wände – sorgt ein guter Einbruchschutz

Mehr Sicherheit für Ihre vier Wände – sorgt ein guter Einbruchschutz

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Einbruchschutz

Ein Schutz für Einbrecher bei einem Hausbau oder bei einem Umbau einer Bestandsimmobilie fast immer vernachlässigt. Denn in einem ungesicherten Haus können Einbrecher in nur wenigen Sekunden eindringen und selbstverständlich alle Wertsachen klauen – und dies muss nicht sein, wenn Sie schon im Vorfeld für einen Einbruchschutz sorgen. Schon ein Minimum reicht aus, um sich einigermaßen sicher zu fühlen gegen Einbrüche. Das wäre eine einbruchhemmende Haustür, die auch ein VDS geprüften Schließzylinder mit Sicherheitskarte aufweist sowie einbruchhemmende Fenster im Erdgeschoss mit Pilzkopfschlägen sind ein Minimum für einen Einbruchschutz. Für diese Grundausstattung bei einem Einfamilienhaus entstehen je nach Größe und Mehrkosten in etwa 1500 und 2500 Euro. Eine bessere umfassende Schutzmaßnahme bietet eine einfache Alarmanlage, die in etwas 2000 Euro kostet. Und eine einfache Einbruchalarmanlage erkennen Sie an der Zertifizierung VDS oder auch an der europäischen Norm 50131 Klasse 2.

Einbruchschutz

Da ein sehr guter Einbruchschutz viel Geld kostet, hat die KFW die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“ erweitert. So können Hausbesitzer, Immobilienbesitzer oder auch Mieter neben Zuschüsse auch zinsgünstige Kredite in Höhe bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen.

So zeigen Sie den Einbrechern – die Rote Karte

Wohnungs- und Haustüren: Bei einbruchhemmenden Türen gibt es typische Schwachstellen, wie zum Beispiel bei der Zarge, Verglasung und Türblatt. Sind diese Schwachpunkte von außen verstärkt, halten die Türen länger stand und der Einbrecher verliert nicht nur kostbare Minuten, sondern es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass er bei seiner Tat gestört wird.

Als zusätzliche Barriere bei der Innenseite einer Haus- oder Wohnungstür können Sie auch einen Sperrbügel anbringen. Auch einbruchhemmende Türschlösser mit speziellen Zylindern, Schließblechen und Schutzbeschlägen bieten den Einbrecher weniger Angriffspunkte. Aber für einen optimalen Schutz ist immer die Passgenauigkeit der einzelnen Bestandteile einer Tür entscheidend.

Wichtig ist bei der Wahl Ihrer neuen Wohnungs- oder Haustür sowie bei den Schlössern, an die ausgewiesenen Qualitätssiegeln und Widerstandsklassen zu achten. Denn nur die Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 sind förderungsfähig.

Einbruchschutz Gitter

Fenster und Fenstertüren: Für das Erdgeschoss oder für eine Souterrainwohnung ist es sehr empfehlenswert einbruchhemmende Fenstertüren und Fenster einzubauen. Und diese zeichnen sich durch eine extra stabile Rahmenkonstruktion aus sowie Scheiben aus Sicherheitsglas oder abschließbare Griffe. Außerdem sollten Fenstertüren und Fenster, die von außen sehr leicht zu erreichen sind, zusätzlich durch Fenstergitter oder Rollläden gesichert werden.

Achten Sie auch hier bei einem Kauf auf die angegebenen Widerstandsklassen, denn förderfähig – sind Fenster ab der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627.

Alarmanlage und Beleuchtung: Einbruchmeldeanlagen und Alarmanlagen machen mittels Licht- und Tonsignale auf Diebe aufmerksam und dienen vor allem der Abschreckung. Dieser Alarm wird entweder durch einen Bewegungsmelder oder mittels Infrarot-Lichtschranken ausgelöst. Diese werden an der Außenseite des Hauses angebracht und schlagen Alarm bereits beim Näherkommen einer unbefugten Person. Einbruchschutz Alarmanlage

Der Einbau von solchen Systemen zur Überfall- und Einbruchmeldung für eine Förderung sollten die Kennzeichnung DIN EN 50131 Grad mindestens aufweisen.

Überprüfung von Besuchern: Der allerbeste Einbruchschutz nützt Ihnen nichts, wenn Sie selbst die Einbrecher hereinlassen. Deshalb ist es wichtig, vor dem Öffnen der Tür zu überprüfen – wer steht da eigentlich davor. Und hierfür eignen sich Videokameras, Gegensprechanlagen und Weitwinkelspione.

Und hier noch ein kleiner Überblick, was gefördert wird für einen guten Einbruchschutz.

  • Baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel eine Gegensprechanlage.
  • Überfallmeldeanlagen und Einbruchmeldeanlagen, wie zum Beispiel Kamerasysteme.
  • Der Einbau von Türspionen.
  • Einbruchhemmende Gitter und Rollläden.
  • Einbruchhemmende Wohnungs- und Haustüren – auch als Nachrüstung
  • Nachrüstsysteme für Fenster, wie zum Beispiel die Pilzkopfverriegelung.

Auch eine Anwesenheit vortäuschen ist ein guter Einbruchschutz. Daher sollten Sie Bewegungsmelder am Kellerabgang, Gartenweg und am Hauseingang installieren. Die Lichtquellen sollten Sie so anordnen, dass sie die Außenfront des Hauses gut ausleuchten.

 

 © Trueffelpix©  Andrey Popov © eyetronic – © alphaspirit – Fotolia.com

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