Energie sparen

Wer sich richtig verhält, kann eine Menge Strom sparen

Wer in einer Eigentumswohnung oder im eigenen neuen Haus wohnt, kann mit kleinen Änderungen und Gewohnheiten eine Menge Strom sparen. Denn jeder Einzelne unter uns kann zum Klimaschutz beitragen – auch Sie.

Mit etwa 10 Tonnen pro Kopf im Jahr produzieren wir Deutschen im Schnitt 6-mal so viel CO2 wie ein Inder. Wenn wir alle unsere CO2 Bilanz um einige Tonnen reduzieren, ist schon viel gewonnen und dies hilf nicht nur dem Klima, sondern schont auch Ihren Geldbeutel. Und deshalb hier einige Tipps, wie Sie mit kleinen Veränderungen Energie und vor allem Geld sparen können, ohne dafür einen Cent auszugeben.

Stecker ziehen und den Verbrauch senken

 Wenn ein Haushaltsgerät nicht mehr benötigt wird, sollten Sie dies ausschalten – kling doch plausibel. Aber wie oft befindet sich die Musikanlage oder der Fernseher im Stand-by-Modus bei Ihnen zu Hause und genau in diesem Zustand verbrauchen solche Geräte weiterhin einiges an Strom. Selbst wenn ein Haushaltsgerät ausgeschaltet ist, aber immer am Netz hängt – kann dieses Gerät viele Kilowattstunden unnötigen Strom verbrauchen. Und genau dieses Verhalten nicht den Netzstecker zu ziehen summiert sich im Laufe der Zeit, dies auf den Stromverbrauch und die Kosten steigen. Und das sogenannte „Schein-Aus“ erkennen Sie oft an einem warmen Netzteil oder an einem leisen Brummen, des Gerätes.

Strom sparen

Zu den versteckten Stromdieben gehören viele Küchengeräte, wie der Toaster, die Kaffeemaschine, aber auch der Drucker, Handy- und Kamera-Ladegerät. Deshalb nach Nutzung – sofort den Stecker ziehen.

Energieeffizient kochen spart Strom

 Beim Kochen Tag ein Tag aus, wird enorm viel Strom verbraucht – aber genau hier können Sie mit ein wenig Aufmerksamkeit viel Strom einsparen. So sollten Sie immer den kleinstmöglichen Topf zum Kochen benutzen und verbeulte Pfannen vermeiden, denn diese sind energetisch gesehen sehr ungünstig. Unebenheiten oder dellen im Topfboden, bedeuten immer einen Energieverlust. Wichtig ist auch, dass Sie beim Kochen den Deckel verwenden, denn diese kleine Veränderung kostet ein Drittel weniger Energie als ohne Decke auf dem Kochtopf. Zudem sollten Sie für eine optimale Energienutzung, den Topf immer passend zur Größe der Herdplatte auswählen.

Effizienz Strom sparen im Home-Office

 Im Home-Office stehen viele technische Geräte, die nun einmal eine Menge Strom verbrauchen und hier können Sie mit ein paar kleinen Änderungen enorm viel sparen.

Auch bei den Geräten, die sich im Home-Office befinden gilt, nach der Arbeit den Stecker aus der Steckdose zu entfernen. Und wenn Sie in eine Stromsteckleiste investieren – können Sie mit einem einzigen Klick Geräte die Sie nicht mehr benötigen vom Stromnetz trennen, während der Anrufbeantworter oder das Telefon sowie der Router weiterlaufen. Aber gerade am PC lassen sich weitere Einstellungen treffen, die dafür sorgen, dass aktuelle nicht benötigte Funktionen im Hintergrund nicht ständig laufen. Strom sparen

Energie sparen bei längerer Abwesenheit

 Sie sind für längere Zeit nicht zu Hause und der Stromzähler läuft und läuft – das muss nicht sein. Daher lohne es sich vor dem Urlaub durch die Wohnung oder Haus zu gehen und alle Geräte abzuschalten, beziehungsweise den Stecker ziehen, die absolut nicht benötigt werden. Zu den Geräten, die gerne vergessen werden und auch Stromfresser sind gehören:

– Modern

– Wlan

– Warmwasserbereiter

– Spül- und Waschmaschine

Wichtig um Strom zu sparen, ist auch eine bewusste Mediennutzung, denn wie oft läuft der Flachbildfernseher den ganzen Abend im Wohnzimmer, während Sie in der Küche kochen. Oder beim Fernsehschauen wird nebenbei auf dem Tablet oder auf dem Laptop gesurft. Dabei können Sie sich auf diese Dinge gar nicht richtig konzentrieren und der Strom wird doppelt verbraucht. Somit ist ein bewusstes Nutzen von moderner Technik wichtig, denn dies spart Strom und auch Ihre Nerven.

Mit diesen wenigen Tipps können Sie nicht nur Ihren Geldbeutel schonen, sondern auch die Umwelt.

© Jürgen Fälchle – © Bacho Foto – © Arpad Nagy-Bagoly – Fotolia.com

 

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