Gesund wohnen – Materialien sind entscheident

Gesund wohnen – Materialien sind entscheident

Während noch vor wenigen Jahrzehnten das Angebot von Möbeln und Haushaltsgeräten eine klare Struktur und Menge an Produkten aufwies, offerieren Ihnen Hersteller im 21. Jahrhundert ein unüberschaubares Angebot an Haushaltsgeräten, Klein- und Großmöbeln für den privaten und geschäftlichen Bereich. Der genaue Blick auf die Zusammensetzung der Möbel und Kleingeräte deckt auf, dass moderne Waren häufig nicht aus Massivholz und anderen Materialien natürlichen Ursprungs gefertigt sind. Dabei ist eines längst klar: Chemisch hergestellte Stoffe können die Entwicklung enormer gesundheitlicher Schwierigkeiten und ernsthafter Erkrankungen begünstigen. Viele Käufer interessieren sich daher für nachhaltige Produkte mit wertvollen Inhaltsstoffen. Sicher favorisieren auch Sie es gesund zu leben. Doch wie dies möglich ist und welche Produkte sich dafür anbieten, ist Ihnen womöglich nicht klar. Der nachstehende Artikel gibt Ihnen Tipps an die Hand, die Ihnen ein gesundes Wohnen ermöglichen. TIPP: Einen wertigen und sachkundigen Anbieter und Berater finden Sie darüber hinaus bei Bensberg aus Müsen

1. Auf Plastik weitgehend verzichten

Plastik ist der Triebmotor unserer modernen Welt. Dabei sind die von dieser Stoffgruppe ausgehenden Gefahren bis heute nicht hinreichend erforscht. Aufgrund dieser Tatsache ist Ihnen der Verzicht von Plastik – so weit dies möglich ist – dringend anzuraten. Wohndecken, Kissenbezüge, Bettwäsche, Kleidung und andere textile Waren sollten unbedingt aus Baumwolle, Schurwolle oder anderen Wollarten gefertigt sein. Naturtextilien weisen eine hohe Qualität auf, bringen eine natürliche Optik mit, sind pflegeleicht und lange nutzbar. Auch bei Kleingeräten gilt es auf Plastik zu verzichten. Hierbei ist vor allem darauf zu achten, dass Lebensmittel und Getränke nicht mit Kunststoffen in Berührung kommen. Alternativprodukte finden sich beispielsweise in Form von Glaswasserkochern, Metall-Toastern, Metall-Waffeleisen, mechanischen Brotschneidemaschinen aus Eisen, Gusseisenpfannen. Sogar vollständig aus Keramik bestehende Kaffeemaschinen sind bereits erhältlich.

2. Möbel aus Massivholz statt aus Spanplatte

Massivholzmöbel liegen im oberen Preissegment. Dennoch: Die Anschaffung lohnt sich. Sie erhalten dauerhaft ihre Optik, leichte Beschädigungen erhöhen ihren Charme und Massivholzeinrichtungen sind ein ganzes Leben lang treue Begleiter. Besonders geeignet sind Zirbenholz, Buche und Eiche. Während Zirbenholz ein Weichholz darstellt und neben seiner unvergleichbaren Schönheit auch einen angenehmen Duft sowie eine bakterienhemmende Wirkung mitbringt, gehören Buche und Eiche zu den Harthölzern. Sie sind dadurch weniger anfällig und bleiben länger im neuwertigen Zustand. Kiefer ist ein äußerst beliebtes Weichholz, allerdings ist dieses Holz aufgrund seiner hohen Anfälligkeit nicht für gebrauchsintensive Möbelstücke zu empfehlen. Wichtig bei allen Hölzern: Sind sie unbehandelt, so dienen sie der Gesundheit des Menschen. Aus diesem Aspekt ergibt sich die Wichtigkeit, auf bereits mit Ölen/Lackierungen versehene Möbel zu verzichten.

3. Echtleder statt Kunstleder

Kunstleder hat nahezu keinen Geruch und ist in allen Farben/Variationen vorhanden. Zudem ist es der geringe Preis, der Kunden zum Kauf anregt. Dennoch: An dieser Stelle sei von Kunstleder und vergleichbaren Materialien dringend abzuraten. Die Kunstfasern neigen rasch zu Brüchen, Flecken und Verfärbungen. Bei Echtleder ist das nicht der Fall, sofern die richtige Pflege erfolgt. Zudem fühlt sich Echtleder weicher an, bringt einen natürlichen Geruch mit und bietet sich daher für die meisten Allergiker an. Wenngleich der Preis im gehobenen Bereich angesiedelt ist, ist Echtleder die beste Wahl für den Langzeitgebrauch.

4. Teppiche oder Felle?

Teppiche erhöhen nicht nur Ihren Wohlfühlfaktor in der Wohnung. Sie sorgen auch für warme Füße. Allerdings weisen die meisten Teppiche Kunstfasern auf, die über einen langen Zeitraum hin Gifte absondern. Zudem sind sie schwer zu reinigen. Schmutzpartikel und Bakterien setzen sich zwischen den Fasern ab und verschlechtern die Raumluft. Daher ist der Verzicht auf große Teppiche zu empfehlen. Sofern es doch ein Teppich sein soll, sind Schurwoll-Teppiche äußerst sinnvoll. Allerdings ist eine mindestens einmal pro Jahr stattfindende Reinigung unabdingbar. Wer keinen Teppich möchte und sich dennoch nach kuscheliger Gemütlichkeit sehnt, sollte auf Echtfelle von Schafen setzen. Diese sind günstig, nicht allzu groß und bringen einen urigen Charakter mit.

Abschließend lässt sich sagen, dass es darüber hinaus weitere sinnvolle Maßnahmen zur gesunden Wohnraumgestaltung gibt. Dabei sollten Sie an Gift aufnehmende Pflanzen, an den Verzicht auf Laminat, an Büromaterialien aus Metall/Holz und an natürliche Deko denken.

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