Renovierung und Sanierung – ein guter Plan ist wichtig

Renovierung und Sanierung – ein guter Plan ist wichtig

Zum Umzug oder Hauskauf gehört meist eine Renovierung. Beim Umzug in ein älteres Haus kommen häufig noch aufwändigere Arbeiten hinzu. Hier könnten eine neue, energiesparende Heizung, Aufarbeitung von Parkettböden, Dämmungen innen und außen umfangreiche Sanierungen bedeuten. Können die Mieter oder Eigentümer kleine Renovierungen einfach selbst vornehmen, sind für die Sanierung umfangreiche Vorbereitungen und eine exakte Planung ein Muss. Für energetische Sanierungen können Förderkredite von der KfW beantragt werden. Häufig gibt es zusätzliche Förderungen von Ländern und Kommunen. Für verschiedene Arbeiten müssen Handwerker gefunden werden. Für die Entsorgung von Altmaterialien gilt es einen Container zu mieten. 

Renovierung – ein Plan muss her

Auch wenn nur Wände, Fenster und Türen gestrichen werden, sollte die Arbeit gut geplant werden. Eine gute Planung ist das A und O des Gelingens. Checklisten sind auch fürs Renovieren hilfreich. Sie helfen zudem, bei allen Vorhaben die Kostenkontrolle zu behalten. Zuerst müssen die nötigen Arbeiten aufgelistet werden. Dann sollte geplant werden, welche Farben und Materialien gebraucht werden. Müssen vor dem Streichen oder Fliesen Untergründe vorbereitet werden, sind zusätzliche elektrische Installationen – Kabel verlegen, Steckdosen usw. – erforderlich? Sollen in der Mietwohnung für die neue Badeinrichtung Wasser- und Heizungsanschlüsse verändert werden, muss der Vermieter dem zustimmen. Grundsätzlich müssen alle Maßnahmen, die beim Auszug nicht zurücknehmbar sind, genehmigungspflichtig.

Sanierung im eigenen Haus

„Im Eigenheim kann ich tun, was ich will.“ Falsch. Für Anbauten oder das fest montierte Terrassendach wird eine Baugenehmigung gebraucht. Für Kamineinbauten sind strenge Richtlinien zu befolgen und auch nicht alle Fassadenfarben sind überall erlaubt. Die Sanierungsplanung sollte Umfang, Reihenfolge und maximale Dauer der Arbeiten beinhalten. Von Handwerkern sind Angebote einzuholen und zu vergleichen. Auch beim Materialkauf kann mit kritischen Vergleichen gespart werden. Fördergeld für energetische Sanierungen sind so früh wie möglich zu beantragen. Dafür sind die Einzelsanierungen genau zu belegen. Sinnvoll ist es für die Dauer der Bauarbeiten Container zu mieten. Online gibt viele günstige Angebote, bei denen man sich durch Auswahl der Abfallarten und Kubikmeter einen Überblick über die Preise machen kann. Container und Mulden finden Sie hier.

Kostenplanung – Kontrolle behalten

Schnell können beim Renovieren im ganzen Haus oder einer Sanierung die Kosten das Budget sprengen. Damit da nicht passiert, gilt es, einen detaillierten Kostenplan aufzustellen. Die Kalkulation sollte lieber ein wenig höher als zu knapp angelegt werden. Manche Arbeiten sind nicht vorauszusehen, da Probleme erst bei den Bau- und Installationsarbeiten auftauchen. Der Kostenplan muss u.a. die Kosten von Material, Arbeitszubehör, Handwerkerkosten, Container mieten, eventuell Kosten für einen Architekten, Gutachter sowie gesamte Finanzierung aller Vorhaben beinhalten. Nur wer während der gesamten Planungs- und Sanierungsphase das Gesamtbudget im Auge hat, kann sicher sein, nicht aus Kostengründen die Arbeiten abbrechen oder zusätzliche Schulden machen zu müssen.

Gute Planung gibt Sicherheit

Je detaillierter die Aufwands-, Zeit- und Arbeitspläne für die Arbeiten bei einer Renovierung oder Sanierung sind, desto besser ist das Vorhaben abgesichert. Während der Arbeiten kommt es aber auch darauf an, den Plan ständig im Blick zu behalten. Werden Handwerker beauftragt, sollte bei größeren Aufträgen die Arbeit ruhig zwischendurch kontrolliert werden. Wer noch nicht im Haus wohnt, muss ein Auge darauf haben, dass die Handwerker ständig vor Ort sind und die vereinbarten Tätigkeiten zügig ausführen. Werden Arbeiten in Nachbarschafts- oder Familienhilfe durchgeführt gibt es keine Garantien. Die Helfer sollten für die jeweiligen Arbeiten geeignet und nicht gänzlich unerfahren sein.

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