Worauf achten bei der Auswahl eines Sicherheitsdiensts?

Als Bauunternehmer, expandierender Einzelhandelsunternehmer oder auch Veranstalter ist man immer wieder gezwungen, Sicherheitsdienste in neuen Umgebungen anzuheuern. Wenn man noch über keinerlei Erfahrung mit den ortsansässigen Unternehmen verfügt und auch keine ausreichende Anzahl an Bekannten mit einschlägigen Erfahrungen in der Region hat, kann sich die Wahl des richtigen Unternehmens schwierig gestalten. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt die Sie in solchen Situationen beachten sollten.

Das Sicherheitsunternehmen selbst

Auch wenn Sie möglicherweise versucht sind, doch lieber mit einem bereits bekannten Partner zusammenzuarbeiten, sollten Sie darauf achten ein Unternehmen aus der näheren Umgebung des zu sichernden Standortes zu wählen. Der Unternehmenssitz sollte nicht weiter als etwa 50 km von Ihrem Objekt oder Veranstaltungsort entfernt sein.

Der Sicherheitsdienst muss über eine behördliche Gewerbeberechtigung zur Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen verfügen. Dies ist eine gesetzliche Pflicht. Achten Sie darauf, dass das Unternehmen groß genug ist, um den Personalbedarf für Ihren Auftrag abzudecken und im Notfall auch Ausfälle von Mitarbeitern zu ersetzen.

Stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, welche Daten an das Sicherheitsunternehmen weitergegeben werden und dass diese weder in Art noch Umfang das Notwendige überschreiten.

Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass alle arbeitsrechtlichen und sonstigen gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Holen Sie ruhig mehrere Vergleichsangebote ein und nehmen Sie sich Zeit ein vertrauenswürdiges Unternehmen auszuwählen. Die Angebote sollten unverbindlich und kostenlos sein.

Die Mitarbeiter

Die Mitarbeiter des von Ihnen beauftragten Sicherheitsdienstes sollten selbstverständlich absolut zuverlässig sein. Als Voraussetzung für die Arbeit im Sicherheitsgewerbe ist eine Sachkundeprüfung vorgeschrieben. Sie umfasst die neun Grundbereiche

  • bürgerliches Recht
  • Waffenrecht
  • Datenschutzrecht
  • Gewerberecht
  • Recht der öffentlichen Sicherheit
  • Kernkompetenzen im Umgang mit Tier und Mensch
  • Kenntnisse im Bereich der Sicherheitstechnik
  • Straf- und Strafverfahrensrecht
  • Kenntnisse über Vorschriften zur Unfallverhütung

Zusätzlich kann die Qualifikation von Sicherheitsdienstmitarbeitern durch eine Ausbildung zur Fachkraft für Sicherheit und Schutz oder Arbeitserfahrung im Polizeidienst dokumentiert werden.

Alle Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes müssen von dem Sicherheitsunternehmen einer behördlichen Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzogen worden sein. Lassen Sie sich auf jeden Fall die Zuverlässigkeitsbescheinigungen der zur Erfüllung Ihres Auftrags vorgeschlagenen Mitarbeiter vorlegen.

Optimalerweise können Sie bei einem seriösen Unternehmen schon die üblichen Zertifikate auf der Website eingesehen werden. So macht es beispielsweise der Sicherheitsdienst Dresden (SDF GmbH & Co. KG) vor.

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