Dachbeschichtung -Schluss mit dem dreckigem Hausdach

Das Hausdach ist dauerhaft jeder Wetter- und Witterungsbedingung ausgesetzt. Das Dach dabei sauber zu halten, erweist sich meist als schwere Aufgabe. Mit einer Dachbeschichtung lässt sich jedes gedeckte Dach gekonnt versiegeln. Das altbekannte Verfahren hilft, eine Neueindeckung zu verhindern und somit viel Geld zu sparen.

Der Nutzen einer Dachbeschichtung

Eine Dachbeschichtung gilt als altbekanntes Verfahren, um das Hausdach zu versiegeln. Weitere professionelle Infos zu diesem Thema bietet auch die Seite www.renotecroof.com .

Die Technik wird sowohl in Fach- wie Laienkreisen laufend diskutiert, da ihr Nutzen bisher nicht eindeutig geklärt ist. Die Beschichtung dient als Alternative zur Neueindeckung, da es das Dach abdichtet. Bei einer neuen Dacheindeckung werden grundsätzlich beschichtete Ziegel eingesetzt. Somit sind neue Hausdächer bereits versiegelt. Dennoch kann es passieren, dass sich aufgrund der Witterung die Beschichtung langsam von den Ziegeln löst. Infolgedessen werden die Dachziegel porös. Selbst bei einer regelmäßigen Reinigung kann sich die Versiegelung der Dachziegel irgendwann ablösen. Mit einer Dachbeschichtung werden die Poren der Dachziegel erneut versiegelt, sodass das Dach erfolgreich abgedichtet wird. Dadurch können Schmutz und Wasser nicht mehr eindringen.

Vorteile einer Dachbeschichtung

Eine Dachbeschichtung lässt sich in der Regel einfach anbringen. Vor der Beschichtung muss das Dach allerdings gründlich gereinigt werden. Dies geschieht entweder mit Hochdruck oder Kaltwasser. Anschließend wird auf dem gesamten Dach die Beschichtung aufgetragen. Zur Auswahl stehen hierzu zahlreiche Farben, wodurch jeder Hausbesitzer seine Lieblingsfarbe auswählen kann. Die professionelle Dachreinigung in Kombination mit einer Beschichtung sorgt dafür, dass sich die Lebensdauer des Daches im Durchschnitt um zehn Jahre verlängert. Zudem besteht die Möglichkeit, mit der Dachbeschichtung die Optik des Hauses nachhaltig zu verändern.

Ablauf einer Dachbeschichtung

Eine Dachbeschichtung kann entweder selbstständig oder durch eine professionelle Firma durchgeführt werden. Eine professionelle Durchführung läuft dabei nach einem festgelegten Schema ab. Der Fachmann überprüft im Zuge einer Dachbegehung vor der Beschichtung das Dach auf Schäden. Dadurch lassen sich vor allem lose oder beschädigte Ziegel entdecken. Bei Schäden muss das Dach vor der Reinigung repariert werden. Danach reinigt die Firma die gesamten Dachziegel. In vielen Fällen erfolgt die Reinigung der Dachpfannen mittels eines Hochdruckreinigers, um den gesamten Dreck erfolgreich zu beseitigen. Somit wird das Dach von möglicherweise vorhandenem Moos befreit und gleichzeitig die Dachrinne gereinigt. Als nächster Schritt wird eine Grundierung auf das Dach aufgetragen. Danach folgt eine Haftschichtung, welche die eigentliche Beschichtung des Daches darstellt. Nach dem Anbringen der Haftschichtung ist die Versiegelung des Daches abgeschlossen.

Optimaler Zeitpunkt für eine Dachbeschichtung

Grundsätzlich lässt sich eine Dachbeschichtung immer anbringen. Folglich hängt sie nicht von der Jahreszeit, sondern vom Zustand der vorhandenen Beschichtung ab. Ist die alte Versiegelung vollständig abgenutzt, sollte eine neue Beschichtung aufgetragen werden. Der Bewuchs von Flechten und Moos begünstigt die Abnutzung der Versiegelung deutlich. Auch natürliche Umwelteinflüsse wie etwa Regen, Wind und Sonne sorgen dafür, dass sich die Dachbeschichtung nach einiger Zeit wieder löst.

Möchte ein Hausbesitzer folglich eine Dachbeschichtung aufbringen, kann er sich an ein paar Richtwerte halten. Lässt sich der Bewuchs von Flechten und Moos beispielsweise nicht mehr mit einem Besen wegkehren, sollte eine Reinigung und anschließend eine Versiegelung erfolgen. Weist die Regenrinne Sand auf, muss zudem überprüft werden, um es sich um die abgetragene Substanz von Ziegeln handelt. In diesem Fall ist eine Versiegelung ebenfalls empfehlenswert. Ebenso sollte die Beschichtung erneut aufgetragen werden, wenn sich bei der Sichtprüfung poröse Stellen zeigen.

Risiken einer Dachbeschichtung

Eine Dachbeschichtung zeigt nicht bei jedem Dach einen Nutzen. In manchen Fällen kann sich das Anbringen einer Versiegelung auch als Risiko entpuppen. Beispielsweise ist die Zeitspanne, in welcher eine Dachversiegelung sinnvoll aufgetragen werden kann, in der Regel sehr schmal. Ist das Dach noch intakt oder weist es bereits zu viele poröse Stellen auf, sollte auf die Versiegelung verzichtet werden. Interessenten riskieren in diesem Fall häufig einen unnötigen finanziellen Mehraufwand. Wird zudem eine minderwertige Versiegelung angebracht, kann diese die Diffusionsoffenheit der Ziegel deutlich beeinträchtigen. Die Feuchtigkeit von innen lässt sich nicht mehr nach außen ableiten. Als Folge tritt eine Schimmelbildung in der Dämmung oder im Dachstuhl auf, welche wiederum nur schwer behoben werden kann. Zugleich handelt es sich bei der Dachbeschichtung um ein nicht lizenziertes Verfahren. Jeder Betrieb darf die Beschichtung ohne Meisterbrief ausführen, wodurch manche Interessenten im schlimmsten Fall Opfer einer Abzocke werden.

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